Ein Funken Hoffnung
Wenn man in den letzten Tagen, Wochen und Monaten die Medienberichterstattung verfolgte, konnte einem schon anders werden. Überall nur Konflikte, Probleme und Herausforderungen von einem gefühlt nie da gewesenen Umfang. Und das sowohl national als auch international und auch noch gleichzeitig. Ferner sind keine (schnellen) Lösungen in Sicht. Manche Psychologen gaben schon die Empfehlung ab, Medienabstinenz zu üben. Um sich nicht mental nach unten ziehen zu lassen und um sich zumindest einen Rest an Optimismus zu bewahren.
Dennoch griff eine gewisse Schwermütigkeit allenthalben um sich, was natürlich nicht gerade die Konsumlaune der Menschen und Investitionsbereitschaft der Unternehmen fördert. Und jetzt steht auf der nördlichen Hemisphäre auch noch der Herbst und Winter bevor, in Europa einhergehend mit schlechterem Wetter, kürzeren Tagen, also weniger Licht. Erfreulicherweise konnte aber am 13. Oktober 2025 die Freilassung der verbliebenen israelischen Geiseln durch die Hamas im Gazastreifen vermeldet werden, die nicht unwesentlich den diplomatischen Bemühungen Ägyptens und Katars sowie vor allem dem Druck der USA und ihres Präsidenten Donald Trump zu verdanken sind.
Sollte dies wirklich das Ende der Auseinandersetzungen sein und für eine nachhaltige Befriedung und Prosperität der Region sorgen, wäre das ein absolut hervorragendes Ergebnis und auch ein Friedensnobelpreis in den nächsten Jahren dafür nicht zu hoch gegriffen. Immerhin besteht der Nahostkonflikt mindestens schon so lange, wie der Autor sich zu denken bemüht. Wer hätte gedacht, dass man mit der Hamas zu einer Vereinbarung kommen kann, die hoffentlich auch in den Details noch präzisiert und vor allem auch von allen Seiten eingehalten wird.
Unbestritten wird es für alle Beteiligten bei einem friedlichen Zusammenleben in allen Dimensionen besser sein. Daher sollte man optimistisch sein, hoffen und vielleicht auch beten, dass man den tief sitzenden Hass auf Dauer überwinden kann. Die Chance besteht, auch wenn der Weg noch lang ist. Und vielleicht, auch wenn das nun wirklich eine träumerische Idee ist, lassen sich andere Machthaber und Despoten von diesem Beispiel inspirieren, denn allemal besser geht es den Menschen im Frieden und auch die Ökonomie in den jeweiligen Ländern und in der Weltwirtschaft würde von teilweisem Sinkflug auf klares Wachstum umstellen. Das wiederum würde einen höheren Wohlstand für alle bedeuten und nicht nur für wenige, die von Kriegen und Konflikten „profitieren“.

