Entgratmaschine macht Laserbearbeiter rundum flexibel

Blechteile in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich herzustellen – das ist die Stärke von Laser-Job-Shops. Möglich macht es der Laser als besonders variables Werkzeug. Doch auch die anderen Aggregate in der Prozesskette müssen flexibel sein. Dafür präsentiert die Arku Maschinenbau GmbH mit Sitz in Baden-Baden die Entgratmaschine EdgeBreaker® 6000.

Wenn kein Teil wie das andere werden soll, sind Laser-Job-Shops gefragt. Denn mit ihrem wichtigsten Werkzeug, dem Laser, können sie Bleche ganz nach Belieben schneiden, und das ohne die Kosten für einen Werkzeugwechsel oder eine Umrüstung.

Allerdings kann beim Laserschneiden unter bestimmten Bedingungen ein Grat entstehen. Den muss man entfernen, weil die meisten Kunden inzwischen gratfreie Teile wollen. Doch wie kann eine Entgratmaschine genauso flexibel sein und eine ebenso große Teilevielfalt bewältigen wie der Laser? Die Antwort gibt Arku mit dem EdgeBreaker® 6000.

Der Baden-Badener Maschinenbauer hat ihn bewusst als universell arbeitende Anlage konstruiert. Damit das möglich ist, wird ein Vakuumtisch als Werkstückauflage eingesetzt. Auf diese Weise kann der EdgeBreaker® 6000 auch kleine Teile aufnehmen. Sogar Werkstücke von der Größe einer 2-Euro-Münze lassen sich sicher fixieren und wiederholgenau bearbeiten.

Mit Bürsten bestückter Rotor verrundet Blechkanten besonders gleichmäßig

Über dem Vakuumtisch als Auflage befindet sich ein mit Bürsten bestückter Rotor. Der Vorteil dieser Bauweise: Die Blechkanten werden so gleichmäßig wie bei keiner anderen Entgratmaschine verrundet. Das liegt daran, dass die Bürsten immer aus unterschiedlichen Richtungen auf das Blech treffen. Damit tragen sie sehr gleichmäßig das Material ab, sowohl an den Innen- als auch an den Außenkonturen des Werkstücks. Sogar Radien bis 2,0 mm sind möglich.

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