Erst Anfang Mai wendeten sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel: „Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ Auslöser waren die Diskussion über das Eurofer-Anliegen, zollfreie Einfuhrquoten für Stahl zeitlich befristet um 75 % zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnten beide Verbände vor gut einem Monat.

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