Geschäftsjahr endete schwach mit Gegenwind in Europa
Erst kürzlich legte Outokumpu Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vor. Danach gingen sowohl die Lieferungen an Edelstahl von 1,79 Mio t 2024 auf 1,75 Mio t 2025 als auch das bereinigte EBITDA von 177 Mio Euro auf 167 Mio Euro zurück. Außerdem, so der Konzern, schwächelte die Profitabilität im Geschäftsbereich Europa, während sie sich in Amerika und bei Ferrochrom verbesserte.
Die Vorstandsvorsitzende Kati ter Horst kommentiert die Entwicklung im vergangenen Jahr so: „2025 war durch eine verhaltene Nachfrage nach Edelstahl gekennzeichnet, die durch zunehmende Unsicherheit und globale Handelsstörungen bedingt war und unsere Profitabilität belastete. Trotz dieses Umfelds bin ich stolz auf die erzielten Fortschritte und die von uns gewählten strategischen Prioritäten wie Kreislaufwirtschaft, intelligente Dekarbonisierung und sicherer Zugang zu nachhaltigen und kostengünstigen Rohstoffen. Diese Prioritäten haben uns als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in unserer Branche positioniert – ein zunehmend wichtiger Vorteil, da CBAM und das EU-ETS die Wettbewerbslandschaft verändern und Vorreiter belohnen.“
Mit dem Start der Wachstumsstrategie Evolve habe man einen wichtigen Schritt auf dem strategischen Weg getan. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktzyklen durch den Aufbau eines stärkeren Produktportfolios zu erhöhen und sich in Bereichen zu differenzieren, die höheres Wachstum und höhere Rentabilität ermöglichen.
Durch stärkere Konzentration auf Umsetzung und Priorisierung von Investitionen – wobei Geschäftsbereiche entweder als grundlegend oder transformativ eingestuft werden – fördert Outokumpu profitables Wachstum. „Unser unerschütterliches Engagement für Kostenwettbewerbsfähigkeit und Cashflow-Generierung im Bereich nachhaltiger Edelstahl bleibt die Grundlage unseres Erfolgs“, so ter Horst, „gleichzeitig treiben wir die Wertschöpfung durch transformative Initiativen voran. Wir erweitern unser Angebot an fortschrittlichen Werkstoffen und Legierungen weltweit, erkunden Wachstumschancen in Nord- und Südamerika, bauen unser Portfolio an emissionsarmem Ferrochrom aus und entwickeln proprietäre Technologien für die CO2-arme Metallproduktion.“
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