Molybdän im dritten Quartal 2025
Produktion unverändert, Verbrauch legt zu 

Zuletzt von der International Molybdenum Association – kurz: IMOA – veröffentlichte Zahlen zeigen, dass die weltweite Molybdän-Produktion im dritten Quartal 2025 mit 167,8 Mio Barrel (mlbs) im Vergleich zum Vorquartal weitgehend konstant blieb. Dies entspricht allerdings auch einem Anstieg um 4 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der weltweite Molybdän-Verbrauch legte unterdessen um 3 % auf 169,1 Mio Barrel (mlbs) im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal zu.

China war und ist mit 75,3 Mio Barrel (mlbs) größter Molybdän-Produzent, und das trotz des Rückgangs um 1 % gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal war die Produktion immerhin um 2 % gestiegen. Südamerika belegt weiter Platz 2 mit 43,9 Mio Barrel (mlbs), also mit einem Anstieg um 1 % gegenüber dem Vorquartal, aber auch einem Rückgang um 6 % gemessen am Vorjahresquartal. Die Produktion in Nordamerika sank im Vergleich zum Vorquartal um 3 % auf 32,3 Mio Barrel, stieg aber im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 %. In den übrigen Regionen legte die Molybdän-Produktion im Vergleich zum Vorquartal um 1 % auf 16,3 Mio Barrel zu, was einem Anstieg um 19 % im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.

China blieb mit 87,4 Mio Barrel auch größter Molybdän-Verbraucher – ein Plus von 6 % gegen-über dem Vorquartal und 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Europa, zweitgrößter Molybdän-Verbraucher, verzeichnete einen Rückgang um 13 % auf 26,4 Mio Barrel im Vergleich zum Vorquartal, was einem Minus von 7 % gemessen am Vorjahresquartal gleichkommt. Der Verbrauch in den übrigen Regionen stieg um 14 % auf 24,0 Mio Barrel – plus 7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. In USA stieg der Verbrauch im Vergleich zum Vorquartal um 9 % auf 16,5 Mio lbs, also um 4 % gegenüber dem Vorjahresquartal. In Japan ging der Verbrauch derweil um 1 % auf 10,4 Mio lbs zurück – 5 % weniger als im Vorjahresquartal. Die GUS verzeichnete mit 19 % den größten prozentualen Rückgang auf 4,2 Mio lbs, und das im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal.

IMOA ist ein gemeinnütziger Branchenverband, der den Großteil der weltweiten Molybdän-Industrie vertritt. IMOA setzt sich für die Aufklärung hinsichtlich der einzigartigen Eigenschaften von Molybdän, seiner positiven Auswirkungen auf die Materialeigenschaften, seiner sicheren Anwendung und seines Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung ein. Molybdän wird legierten Stählen zugesetzt, um Festigkeit, Zähigkeit, Härtbarkeit und Schweißbarkeit für zahlreiche Anwendungen in der Automobil-, Schiffbau-, Bau-, Bergbau-, Chemie-, Öl- und Gas- sowie Ener-gieerzeugungsindustrie zu verbessern. In Edelstählen und Superlegierungen verbessert es die Korrosionsbeständigkeit und die Hochtemperaturleistung. Molybdän kommt in vielen industriellen Anwendungen zum Einsatz. Es wird zudem in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt, von Katalysatoren und Schmierstoffen bis hin zu Pigmenten und Farben. IMOA hat strenge Richtlinien zur Einhaltung des Kartellrechts, die von allen Delegierten bei ihren Sitzungen beachtet werden müssen. Alle Sitzungen werden von einem Rechtsberater begleitet.

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