Die Nickel-Kurse an der London Metal Exchange (LME) zeigten sich über den vergangenen Monat durchweg uneinheitlich. Zunächst kam es zu einer weiteren Schwächephase im Zusammenhang mit der Eskalation des Handelskonflikts zwischen USA und China, die die Preise deutlich unter 11.000 US$/t und damit auf neue Jahrestiefststände drückte. Durch den Preisdruck und die allgemein zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der weiteren globalen Wirtschaftsentwicklung war schon seit einiger Zeit ein Rückgang der Edelstahl-Produktion festzustellen. Auch macht das Schreckgespenst einer Rezession in USA die Runde, nachdem die langfristigen Zinsen nicht weiter ansteigen, sich die kurzfristigen Zinsen aber durch weitere Zinsschritte der US-Notenbank Federal Reserve weiter nach oben bewegen und die Wirtschaftsdynamik drosseln könnten. Eine derartige sogenannte inverse Zinsstruktur gilt gemeinhin als ein relativ verlässlicher Indikator für einen Abschwung. Andererseits könnte eine entsprechende Zurückhaltung der amerikanischen Zentralbank bei der weiteren Straffung der Geldpolitik oder eine allgemein bessere Stimmung an den Märkten auch für eine Wende sorgen.

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